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Tore ohne Ende - Teil eins


Da hatten die Fans ordentlich was zu gucken und zu jubeln an diesem Heimsonntag: Die D- Junioren zauberten am Friedrich-Ludwig-Jahnweg einen 10:3-Sieg gegen die Zweite von Deetz, dann legte die Zweite Herren mit einem fulminanten 6:4 Sieg gegen den SV Seeburg nach. Oder vor, denn auch die Erste bekam es mit Seeburg als Teil der Spielgemeinschaft Groß Glienicke zu tun und ballerte diese mit unglaublichen 6:1 Toren in Grund und Boden - für die Falkefans ein Brustlöser, der Jubel entsprechend laut und sehr, sehr befreit.


Der Reihe nach: Um 11:OO Uhr begann das Match der D-Jugend mit Toren im Minutentakt. Während die Deetzer nur einen Torschützen hatten, der die ganze Arbeit erledigen musste, konnten bei den Jungfalken u.a. Matheo, Lukas und Felipe jeweils ein Doppelpack beisteuern. Justus und August trafen ebenfalls und brachten das Team um Trainer Mathias Selig und Mike Swirkowski auf das Treppchen - Platz 3 in der Tabelle.


Eine halbe Stunde nach der Jugend startete der Heimspielsonntag auf dem Großfeld in Falkenrehde mit der Partie der Zweiten Herren gegen Seeburg erstmal gar nicht so verheißungsvoll. Schon in der vierten Minute gerieten die Falken in Rückstand, ein kollektives Raunen ging durch die Fanschaft: Och, nee...Dachte sich auch Marvin Wolter und machte vier Minuten später den Ausgleich, kollektiver Jubel: Ja, mehr davon!



Und sie lieferten: Elian Mario Nobis nach einer halben Stunde gefolgt von Sebastian Schläger in der 42., doch in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit machten die Seeburger noch den Anschlusstreffer zum 3:2-Halbzeitstand. Das fanden sie Fans zwar schade, trübte die Begeisterung aber nicht wesentlich.

Die freudige Erwartung zum Beginn der zweiten Halbzeit erfüllte sich schnell, denn sie lieferten wieder: Elian Marion Nobis gefolgt von Sebastian Schläger, die mit ihren Treffern in der 47. und 49. Minute die Führung der Hausherren auf 5:2 ausbauten und bei den Fans vorsichtige Siegesfreude weckten. Noch verhalten, denn bis zur 59. rückten die Seeburger wieder auf 5:4 heran.


Sicherheitshalber legte André Olbert in der 69. noch eins drauf zum Endstand. Trotzdem stand der Heimsieg auf wackeligen Füßen.  Jakob Herzberg zeigte über's Spiel eine gute Leistung, hatte aber bei mindestens drei Gelegenheiten das Pech an den Hacken. Seine sehenswerten Schüsse lagen leider knapp daneben oder wurden pariert, was für Frust sorgte. Aber nicht nur vorne, auch hinten waren die Falken nicht frustfrei. So blieb Torwart Jannes Langer in der ersten Halbzeit eher unauffällig, wuchs aber in der zweiten Halbzeit über sich hinaus und rettete der Zweiten mit einigen schönen Paraden den Allerwertesten.


Trainer Dominic Oschinski mochte der euphorischen Fan-Äußerung "Besser als die Erste" so nicht unterschreiben. "Heute hat man gesehen, dass die Spieler auch Lust hatten und wollten und Einsatz gezeigt haben, und das macht sich dann bemerkbar. Ich hoffe, das hält sich dann für nächste Woche gegen Nauen, da haben wir im Hinspiel unentschieden gespielt. Und wir können da auf jeden Fall einen Punkt mitnehmen." (Gerne auch drei, Anm. d. Red.)

Auf jeden Fall hat die Zweite da ein dickes Brett zu bohren, Fansupport ist dringend erwünscht:



 
 
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